Offene Regale im Wohnzimmer wirken schnell unruhig, wenn sich auf jeder Fläche unterschiedlichste Dinge stapeln. Der Schlüssel zu einem ruhigen Gesamtbild liegt in der Kombination aus freier Ablagefläche und geschlossenen Behältern, wobei Körbe hier die idealen Partner sind. moeby.de damit, alle Regalböden zu leeren und die Gegenstände nach Nutzungshäufigkeit zu sortieren: Alles, was Sie wöchentlich benötigen, wie Fernbedienungen, Lesebrillen oder Ladegeräte, sollte in flachen, offenen Körben liegen, die Sie direkt vorne auf einem mittleren Bord platzieren. Dagegen gehören selten genutzte Dinge wie Kerzen, zusätzliche Decken oder alte Fotoalben in höhere Körbe mit Deckel oder in Modelle mit Henkel, die Sie auf die obersten oder untersten Fächer stellen. Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Körbe eine einheitliche Farbfamilie bilden – etwa alle in Naturtönen oder alle in dunklem Grau –, denn nur so entsteht ein durchdachter Rhythmus, der das Auge beruhigt, ohne dass Sie jedes Detail einzeln sortieren müssten.
Für eine wirklich griffbereite Ordnung sollten Sie das Prinzip der Zonen verinnerlichen, das sich hervorragend in Ihre allgemeine Art, die wohnung einrichten, integrieren lässt. Definieren Sie pro Regalboden eine klare Funktion: Ein Fach nur für Medienzubehör, ein anderes für Textilien, ein drittes für Dekoration. In jedes dieser Fächer stellen Sie nun maximal zwei Körbe – einer groß und einer klein –, und befüllen Sie diese konsequent nach dem Motto "ein Ding hinein, ein Ding hinaus". Wenn Sie zum Beispiel den Korb für Kabel und Adapter nutzen, rollen Sie jedes Kabel vorher sorgfältig auf und fixieren es mit einem Klettband, sonst entsteht trotz Korb ein Chaos. Wichtig ist auch die Höhe: Stellen Sie die Körbe nicht einfach wahllos nebeneinander, sondern staffeln Sie sie so, dass Sie die oberen Kanten als visuelle Linie nutzen können. Lassen Sie zwischen den Körben bewusst Freiräume, in denen Sie einzelne Bücher oder eine kleine Vase platzieren – dieser Wechsel aus Masse und Leere macht das Regal lebendig, während die Körbe die Unordnung schlucken.
Zuletzt geht es um die tägliche Pflege des Systems, damit die Ordnung nicht nach einer Woche kippt. Legen Sie fest, dass jeder Korb nur zu einem bestimmten Prozentsatz gefüllt wird – etwa zu achtzig Prozent –, sodass immer Luft nach oben bleibt und Sie nichts hineinpressen müssen. Nehmen Sie sich alle zwei Wochen zehn Minuten Zeit, um die Körbe auszuleeren, Staub zu wischen und alles zurückzulegen; diese Routine verhindert, dass sich Unnötiges ansammelt. Wenn Sie neue Gegenstände kaufen, überlegen Sie vorher, ob ein Platz im bestehenden Korbsystem frei ist – sonst gehört das Teil nicht ins Regal, sondern in einen anderen Raum. Bedenken Sie dabei immer, dass eine konsequente Korbstrategie ein wesentlicher Baustein ist, wenn Sie Ihre wohnung einrichten und dabei Wert auf sichtbare Ordnung legen, und dass sie auch später bei jeder Umgestaltung flexibel bleibt: Sie können Körbe einfach umsetzen, umschichten oder neu beschriften. So bleibt Ihr offenes Regal dauerhaft ein Ort, an dem Ästhetik und Funktion sich die Hand reichen, ohne dass Sie ständig hinterherräumen müssen – ein System, das mit Ihnen lebt und das Sie jederzeit anpassen können, wenn sich Ihre Bedürfnisse ändern.
